DIGITAL SERVICES

Bayer CropScience entwickelte ‚Precision Farming‘-App mit fu Design Thinking Workshop _

Mit der Unterstützung der fu communications Digital Services wurde eine ‚Precision Farming‘-App zur Steigerung der Effizienz in der Landwirtschaft konzipiert.

Herausforderung _

Die Weltbevölkerung vergrößert sich und die zur Verfügung stehende Ackerfläche pro Kopf sinkt. Um die Lebensmittelversorgung langfristig zu sichern, ist eine Steigerung der Produktivität auf den Feldern notwendig. Die Digitalisierung der Landwirtschaft soll dazu beitragen, die zur Verfügung stehenden Ressourcen effizienter und nachhaltiger zu nutzen. Auf diese Weise können die Landwirte auf umweltschonende Weise das Beste aus ihrem Boden herausholen. Digitale Technologien sind dabei, den Arbeitsalltag in der Landwirtschaft grundlegend zu verändern.

Ob auf dem Feld, in der Scheune oder im Büro, digitale Lösungen zur Optimierung der Produktion in allen Bereichen eines Betriebes sind zu entwickeln. Es müssen intelligente Werkzeuge und Apps konzipiert und implementiert werden, die sehr gezielt und spezifisch zu den individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der Landwirte passen. Ziel ist es, landwirtschaftliche Prozesse entlang der Wertschöpfungsketten zu optimieren, kosteneffizienter, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu arbeiten und gleichzeitig die Erträge zu steigern.

Um dies zu erreichen, mussten die unterschiedlichen Innovationen, Technologien inklusive bereits vorhandener Apps mit Best Practices, persönlichem Wissen und langjähriger Erfahrung von Bayer CropScience über Pflanze und Boden kombiniert werden. Es ging darum, eine praxistaugliche ‚Precision Farming‘-Lösungen anzubieten.

 
Die Rolle des Designs bei Innovationen in der Landwirtschaft _

Zweck

Das Design kann Organisationen helfen, einzigartige und differenzierende Angebote zu etablieren, die die Bedürfnisse der Verbraucher erfüllen.

Wert

Durch den Einsatz von Design kann ein Unternehmen gewährleisten, dass seine Produkte und Dienstleistungen einen Wert sowohl intern als auch für seine Kunden generieren und erhalten.

Interaktionen

Design kann dazu genutzt werden, die Produkte und Dienstleistungen einer Organisation zu optimieren und die Qualität bei jeder Interaktion sicherzustellen.

Zukunft

Organisationen können eine designorientierte Denkweise zur Erforschung und Wiederholung künftiger Möglichkeiten einsetzen.

 

Strategie und Lösung _

Mit Unterstützung der Digital Services von fu communications  wurde eine ‚Precision Farming‘-App zur Steigerung der Effizienz landwirtschaftlicher Betriebe entwickelt.

 

Dazu bereitete fu communications einen Design Thinking Workshop für Bayer CropScience vor und führte ihn mit einem globalen Team von Bayer durch. Zum Einsatz kam die agile Methode Design Thinking – als Prozess, Methodensammlung und als Mindset. Im Mittelpunkt standen dabei immer der Nutzer und eine ‚Use Case‘-basierte User Experience (UX). Alle Ideen sind auf die Nutzer ausgerichtet, wenn ‚Design Thinking‘-Methoden von fu communications auf eine konkrete Anforderung in einer App anwendet werden.

User Experience erweitert das Konzept der Benutzerfreundlichkeit um ästhetische und emotionale Faktoren wie ansprechendes Design, Aspekte der Vertrauensbildung oder Freude an der Nutzung. Dieser ganzheitliche Ansatz schließt die gesamte Benutzererfahrung ein, die bei der Benutzung eines Produkts erfahren wird.

»Ich konnte die Erfahrung machen, dass Design Thinking ein Denkansatz ist, der bestehende Modelle des Denkens in Frage stellt, ein Vorgehen, das ein sehr wesentlicher Baustein für wahre Innovation und Veränderung sein kann.«

Stephan Beier, CEO fu communications

Umsetzung _

 

Auf der Grundlage des in der Empowerment-Phase entwickelten profunden Benutzerverständnisses konnten funktionsübergreifende Teams die fu communications Design Thinking Tools einsetzen. Dies führte zu einer schnellen Entwicklung neuer App-Designs, um auf der Suche nach kreativeren und effektiveren Lösungen für die Probleme der Nutzer auf breiter Ebene zu agieren.

Nutzerzentrierte Vorgehensweise bis hin zum Prototyping

 

In einem sich phasenweise wiederholenden, kreativen Denkprozess wurden neue Ideen entwickelt und nutzerorientiert  validiert.

 

Die erste Phase sollte dazu dienen, das Problem zu verstehen und zu definieren. In der zweiten Phase war es erforderlich, sich in die Lage des Nutzers (Landwirt) zu versetzen. Zu diesem Zwecke stellten Bayer und fu communications interdisziplinäre Teams mit Landwirten aus Deutschland und Landwirten aus den USA zusammen.

 

Die Teilnehmer des Workshops haben die Ergebnisse aus der zweiten Phase mit denen aus der ersten Phase verglichen. Welche der Hypothesen aus der ersten Phase sollten weiterhin gelten? Der Design Thinking Workshop fuhr mit diesen Annahmen fort.

 

Der dritte Schritt im ‚Design Thinking‘-Prozess drehte sich um Lösungsansätze. Jeder Teilnehmer sollte unkonventionelle oder ausgefallene Ansätze suchen. Hauptsache, die Ideen beschäftigten sich mit der Lösung der bereits identifizierten Probleme.

 

So befähigten wir die Teammitglieder von Bayer CropScience, Ideen zum Leben zu erwecken, indem sie schnell funktionale Prototypen mit der WYSIWYG-Entwicklungsumgebung von fu communications erstellten.

 

Schnelles Zusammenstellen und Modifizieren von Bildschirmen, die aus einer Vielzahl von wiederverwendbaren UI-Elementen des fu UI-Frameworks gezogen werden konnten, brachte sofortiges Feedback und schnelle Iterationen.

 

fu communications half mit seinen ‚Design Thinking‘-Experten den Teams, sich während des gesamten Design- und Entwicklungsprozesses auf die Benutzer zu konzentrieren und Anwendungen zu liefern, die sowohl die Bedürfnisse der Benutzer als auch die Funktionsziele erfüllten.

fu communications erstellte auf Basis der Ergebnisse einen funktionierenden Prototypen und gab diesen zum Review sofort an das Team von Bayer weiter, um mit dem Sammeln und der Iteration auf der Grundlage von Feedback aus der Praxis zu beginnen.

 

fu communications Digital Services schafft Bindung über Emotionen durch UX- und UI-Design

 

Um sicherzustellen, dass die Nutzer eine positive Erfahrung mit der Anwendung erhalten, wurden für die Gestaltung der User Experience bestimmte UX-Konzepte angewendet. Die Anwendung sollte nicht nur effektiv und effizient zu bedienen sein (Usability), sondern auch einen Mehrwert schaffen und einen Nutzen für die Zielgruppe bieten (Utility).

 

Die gesamte Anwendung sollte zudem nicht nur reibungslos funktionieren, sondern auch optisch ansprechend aufbereitet sein. Denn: Die User Experience geht einher mit der Erwartung, dass Erlebnisse einwandfrei funktionieren und der Benutzer Freude bei der Anwendung hat. Eine gute User Experience hängt außerdem von technischen Aspekten ab – insbesondere vom User Interface. Ist eine Anwendung einfach und intuitiv zu bedienen, verbessert dies die User Experience.

 

Die fu communications Screendesign-Experten gestalteten die App-Layouts mit dem Ziel, die Inhalte für die Nutzer möglichst gut zugänglich zu machen, und schafften dabei funktionale und ästhetisch-harmonische Navigationsoberflächen für eine schnelle und mühelose Orientierung. Schließlich entscheidet die Nutzerfreundlichkeit (Usability) einer App darüber, ob sich der Nutzer länger mit den dort angebotenen Inhalten beschäftigt. So wird Akzeptanz für die innovative Technologielösung geschaffen.

 

Durch kontinuierliche Sammlung von Erkenntnissen mit einer in die Entwicklungsumgebung integrierten Feedback-Schleife gab es einen nahtlosen Übergang vom Prototyp zur Produktion.

 

Wirkung _

 

Obwohl die User Experience (UX) äußerst subjektiv ist, kann sie gemessen und ausgewertet werden. So gibt es die Möglichkeit, die UX anhand der Selbstauskunft der User zu bewerten.

 

Aber auch durch eine Analyse des Blickverhaltens lassen sich Schlüsse zur User Experience ziehen. Welche Emotionen schaffen Nutzerbindung? Sie begeistern ihre Nutzer, wenn die Bedienung einfach von der Hand geht, da sich die Nutzung der App sofort erschließt.

Die Bereitstellung und Aufbereitung vertriebs- und marketingrelevanter in- und externer Informationen über z. B. (potentielle) Kunden, Wettbewerber, Produkte konnten besser generiert und daraus zielgerichtete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen abgeleitet werden.

Kundenstimmen
»Wir danken fu communications dafür, dass wir unseren ersten Design Thinking Workshop professionell durchführen konnten und dass er uns bei der Entwicklung unserer App einen großen Schritt nach vorn gebracht hat.«

Thomas Schilling

Head of IT Digital Farming, Bayer CropScience

Alles für einen optimalen Workflow

 

Danach schaffen Menü, Einstellungen und Funktionen einen flüssigen Workflow. Anschließend werden relevante Push Notifications verschickt, welche ihre User im richtigen Augenblick abholen. Durch diesen Prozess werden Erwartungen geschürt und erfüllt. Bedürfnisse wurden getriggert und befriedigt.

 
So erreicht die ‚Precision Framing‘-App-Lösung mit Hilfe digitaler Strategien von fu communications, dass Landwirte nachhaltiger und effizienter werden.

 

 

Weitere Vorteile von Digital Farming:

  • Entlastung der Betriebsleitung durch effizientere Unternehmensführung
     

  • Erhöhte Umweltverträglichkeit von Düngemitteln
     

  • Minimierung der Resistenzbildung im Pflanzenschutz
     

  • Steigerung von Erträgen, Profitabilität sowie Gewinn
     

  • Im Vergleich zur traditionellen Landwirtschaft können so signifikante Mengen an Düngemitteln eingespart werden.

 

Nur 20 %

der deutschen Unternehmen haben eine mobile Präsenz. Bei einer App ist der Anteil noch geringer.

52 %

der B2B-Kunden bevorzugen mobil-optimierten Content für den Zugriff per Smartphone.

717 Mio. EUR

werden in Deutschland jedes Jahr mit Apps erwirtschaftet. Eine wichtige Tatsache für das mobile Zeitalter.
 

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