FU COMMUNICATIONS | DIGITAL | STRATEGISCH | KREATIV

Warum sind die interdisziplinären Aspekte so wichtig – und wie kann man sie erzeugen? _

FU COMMUNICATIONS SPEZIAL SERVICES

Im digitalen Zeitalter müssen Strategie, Kreation, Design, Technologie und Inhalt eins werden, um digitale Medienformate, Marken und Kampagnen zu schaffen, die Menschen erreichen und bewegen _

Interview zur Arbeitsweise in digitalen Welten mit einem CEO von fu communications _

Stephan Beier ist Mitbegründer und CEO von fu communications. Im Laufe seiner Tätigkeit sowohl in großen Konzernen als auch in seinem eigenen Unternehmen hat er gelernt, wie man Teams organisiert. Wir wollen herausfinden, was er heute macht und wie er es macht.


Empathisch, kreativ, vernetzt: Welche Skills sollten Unternehmer im „digitalen Zeitalter“ auf jeden Fall mitbringen?

SB: Kollaborative Prozesse, also Prozesse, in denen gemeinsam etwas erstellt wird, setzen voraus, dass die Arbeit unter den Beteiligten aufgeteilt wird: Nicht eine/einer macht die Arbeit, sondern mehrere Personen erstellen gemeinsam etwas. Zum Beispiel wie beim Design Thinking sind wir von vornherein sicher, dass viele verschiedene Fachdisziplinen zusammenarbeiten sollten. Wir versuchen, dies auch in den von uns beratenen Unternehmen zu unterstützen. Obwohl die verschiedensten Disziplinen unter einem Dach vereint sind, befinden sie sich meist in getrennten Abteilungen – Marketing, Entwicklung, Forschung, Produktion etc. Diese Disziplinen sollten viel mehr miteinander zu tun haben. Wir haben gute Erfahrungen in Unternehmen gemacht, in denen verschiedene Fachbereiche zusammen kamen.

Welche Art von Fähigkeiten benötigen Sie, um in Ihrer Rolle effektiv zu sein?

SB: Kreativität, Einfühlungsvermögen und ganzheitliches Denken sind Eigenschaften, die der Mitarbeiter künftig haben sollte. Das Denken in Netzwerken hat seit dem raschen Aufkommen der Computertechnologien immer mehr Bereiche dominiert. Shareness, Zusammenarbeit, Crowdsourcing, Remixing und Co-Creation sind die magischen Worte, die den Wechsel in der Art und Weise, wie mit Wissen und Kreativität verfahren wird, einläuten.


Was bedeutet es in Unternehmen?

SB: Auch für das Management hat die neue Form Konsequenzen. Mit der relativen Unabhängigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch zunehmend Hierarchien in Frage gestellt. In Projektteams, in denen jeder agil arbeitet und sich alle aufeinander verlassen, ist eine autoritäre Führung fehl am Platz. Prozesse müssen zwar stark strukturiert ablaufen, dennoch sollte sich jeder im Unternehmen einbringen und mitgestalten können.


Wie sieht der Arbeitsplatz in der digitalen Zukunft aus?

SB: Wenn kreative und motivierte Menschen von überall arbeiten können, ist es nicht unbedingt notwendig, sich innerhalb eines Unternehmens zu organisieren. Brauche ich beispielsweise eine neue Website könnte ich die verschiedenen Bausteine wie Webdesign, Programmierung und Content ausschreiben. Menschen, die Interesse an dieser Arbeit haben, nehmen sie an und organisieren sich lose untereinander, um gemeinsam das Projekt „Website“ fertigzustellen. Arbeiten diese Personen für die gleiche Firma? Keineswegs. Arbeiten sie trotzdem organisiert zusammen, um gemeinsam Wertschöpfung zu betreiben? Auf jeden Fall.


Aber wie wird verhindert, dass das Chaos ausbricht?

SB: Das Ziel muss klar sein – das Ergebnis ist es nicht. Das war in der Vergangenheit bei kreativen Prozessen nicht anders. Die Organisation bleibt in einer Hand. One-Stop-Shop ist ein ungebrochener Trend. Die Entwicklung einer Komplettlösung für den Kunden ist die große Herausforderung für das Führungsteam. Wer sich mit einem One-Stop-Shop selbständig machen will, muss andere Kompetenzen haben als ein Spezialist, um die Erwartungen, die Kunden haben, erfüllen zu können. Solche Komplettlösungen sind besonders erfolgreich im Bereich Beratung, Konzeption und Technik.

Früher gab es Werbeagenturen, PR-Agenturen, Direktmarketing-Agenturen, Event-Agenturen und digitale Agenturen. Worauf sich jeder Dienstleister spezialisierte, war so klar wie das jeweilige Segment, in dem er tätig war. Einige machten Werbespots und Anzeigen. Andere betrieben Öffentlichkeitsarbeit. Andere wiederum waren mit Mailings und dem direkten Kontakt vertraut. Oder mit Events und Veranstaltungen. Auch ich habe in dieser idealen Welt angefangen. Dann kam das Internet und mit ihm die Fachleute für neue Medien. Sie kannten HTML und Photoshop und gestalteten Banner und CD-ROMs. Mit ihnen wurde der Begriff der Kreation auf digitale Applikationen erweitert.

Und heute verschmelzen die Fronten zwischen Agenturen und Beratungsfirmen. Wenn man mit jemandem spricht, ist nicht mehr so klar, auf welcher Seite man sich befindet. Es fällt mir schwer zu sagen, wer wir sind. Und es gibt kein passendes Keyword für Google. Wir bleiben also vorerst eine Digitalagentur. Aber besser ist es, über die Themen zu sprechen, an denen wir für unsere Kunden arbeiten. Unsere Experten von fu communications gehen konsequent kundenorientiert vor, verstehen sich als Kreativpartner und strategische Berater. Dieser Ansatz ist nicht so sehr ein Agenturmodell als ein Businessmodell und geht über den Bereich Marketing und Kommunikation hinaus.

Und wie gehen Sie da vor?


Sobald wir den Ist-Zustand unserer Kunden erfasst haben, leiten wir aus unserer strategischen Systemarchitektur eine Roadmap ab, die die Unternehmen zu ihren entsprechenden Zielen führt. Wir verbinden Strategie, Kreation, Design, Technologie und Inhalt, um digitale Medienformate, Marken und Kampagnen zu schaffen, die Menschen erreichen und bewegen. Wir integrieren Menschen, Technologie, Prozesse und Daten in intelligente Vertriebsmodelle, die Unternehmen helfen, herausragende Ergebnisse zu erzielen. Wir tragen den digitalen Zeitgeist in Unternehmen und unterstützen sie bei der Entwicklung einer digitalen Kultur.


Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch.

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Frankee Mauél, Gründer und CEO von fu communications

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Unser Ansatz ist weniger ein Agentur- als vielmehr ein Businessmodell und geht über den Bereich Marketing und Kommunikation hinaus. Wir haben eine ausgewiesene Expertise als:

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